Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis

Gretel Evers-Lang    und    Dr. Guido Jörg Lang

 


 

 

 

Wußten Sie schon, ...

 

... dass Sie nur mit
einer Auswischtechnik wirklich gut in die Zahnzwischenräume gelangen?
Überlegen Sie:
wie sollen die Borsten
der Zahnbürste
in die
Zwischenräume gelangen,
wenn Sie einfach
über die Zähne schrubben oder die Zahnbürste kreisend bewegen?

 

 

 

 

 

Aktuelles

Wir möchten Sie auch über die Neuigkeiten
rund um den Zahn und die Zahnmedizin
informieren.

Fissurenversiegelung

Gehirn kann Zahnschmerz kaum lokalisieren

Wieviel Pflege braucht das Zahnfleisch?

Richtige Zahnpflege schützt das Herz

Zahnpasta mit Fluorid soll nicht ausgespült werden

Mundgeruch bei Kindern,...

 

   
 

Zahnarzt in der Schule

Wie auch in den vergangenen Jahren waren wir in diesem Jahr wieder in den 5. und 6. Klassen der Waldschule in Großwelzheim. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Zahnärzte (LAGZ) führt in ganz Bayern ein Programm zur Unterrichtung von Schülern in Hinsicht auf deren Zahnpflege durch.
Schon seit rund 10 Jahren nehmen wir an diesem Programm teil.
Immer wieder ist es ein schönes Ereignis für uns, wenn wir den Vormittag in der Waldschule verbringen können. Die Kinder sind sehr wissbegierig und machen den Unterricht durch ihre aufmerksame Mitarbeit auch für uns alljährlich  zu einem Erlebnis.
Besonders gefreut haben wir uns auch diesmal über das selbstgestaltete Bild der sechsten Klasse von Herrn Manske. Herzlichen Dank dafür, wir kommen gerne wieder!


http://www.franz-manske.de/hsk/index.htm

 

Fissurenversiegelung – Behandlung bei Kindern

Die Fissurenversiegelung ist eine prophylaktische Maßnahme bei Kindern und Jugendlichen mittels der man die natürlich vorhandenen Vertiefungen eines Zahnes (Fissuren und Grübchen) mit einem dünnfließenden (niedrigviskösen) Composite-Material verschließt („versiegelt“).
Diese Behandlung ist für 6 bis 17jährige Patienten seit 1993 Leistung der gesetzlichen Krankenkasse.

Eine Fissurenversiegelung hilft den Zahn cariesfrei zu erhalten. Eine grundsätzlich gute Mundhygiene und regelmäßig halbjährliche Kontrolle bleibt dennoch die Grundvoraussetzung für dauerhaft gesunde Zähne.

s.a. Leitlinie der DGZMK

http://www.dgzmk.de/uploads/tx_szdgzmkdocuments/20101202_Zahnarztversion_Fissurenversiegelung.pdf)

 

Gehirn kann Zahnschmerz kaum lokalisieren

ERLANGEN/LEIPZIG – Eine internationale Forschungsstudie untersucht die zentrale Verarbeitung von Zahnschmerz.

Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg und von der finnischen Universität Turku analysierten mithilfe eines bildgebenden Verfahrens die Gehirnaktivitäten bei einem Schmerzreiz. Die Ergebnisse, die in der Fachzeitschrift Pain Ende April veröffentlicht wurden, belegen, warum Patienten nicht sagen können, wo genau der Schmerzherd liegt.

Den Probanden wurden in die Eckzähne, jeweils im Ober- und Unterkiefer, elektrische Impulse geleitet, die  Schmerzen verursachten. Ziel der Untersuchung war es herauszufinden, wie die zentrale Verarbeitung des  Zahnschmerzes ist, und welche Unterschiede es zu anderen Schmerzen gibt. „Wir wollen verstehen, wie  die zentrale Verarbeitung des Schmerzerlebens erfolgt, um diese dann mit pathologischen Formen zu  vergleichen, zum Beispiel bei Patienten mit chronischem Schmerz“, so der Leiter der Forschungsstudie Prof. Dr. Clemens Forster vom Institut für Physiologie und Pathophysiologie der Universität Erlangen  gegenüber der Dental Tribune. Wenn erforscht sei, welche neurochemischen Prozesse durch den  Schmerz ausgelöst werden, könne man versuchen, pharmakologisch einzugreifen.

Reflex geht verloren Das internationale Forscherteam fand heraus, dass viele Hirnareale, die die  Steuerung der Aufmerksamkeit und der autonomen Reflexe regulieren, vom Zahnschmerz betroffen sind. Auch auf der Region des Hirnstammes, auf dem Kerne zur Steuerung der Kopfmotorik – dazu  gehört auch der Speichelfluss – aktiviert werden, haben die Forscher Reflexe erfassen können. Das  wichtigste Ergebnis ist jedoch, dass die kortikale Aktivierung der Schmerzen im Unter- und Oberkiefer  ähnlich ist. Das Gehirn kann also kaum unterscheiden, ob ein Zahnschmerz vom Ober- oder vom  Unterkiefer ausgeht. Noch auf der ersten Verarbeitungsstufe, im trigeminalen Kern des Hirnstammes, sei laut Prof. Dr. Forster die Somatotopie – also eine räumlich deutlich getrennte Verarbeitung des  Inputs aus Ober- und Unterkiefer – nachweisbar. „Diese Trennung geht offensichtlich verloren auf dem  Weg in den Kortex“, sagte der Studienleiter. „Eine Erklärung für die fehlende kortikale Somatotopie  könnte sein, dass diese Areale von gesunden Zähnen wenig Input erhalten, der aber für die Ausbildung  einer Somatotopie wie bei einem Lernvorgang erforderlich ist. Andererseits ist das vielleicht ganz gut so, denn viel Input aus der Zahnpulpa würde viel Schmerz bedeuten.“

Dem Zahnschmerz „ausgeliefert“
Zahnschmerzen unterscheiden sich von den meisten gängigen Körperschmerzen. Die Ursache dafür  liegt in der Innervation der Zahnpulpa, die aus unmyelinisierten oder dünn myelinisierten Fasern  besteht. „Bei Reizung der Pulpa fehlt somit der Input von Mechanosensoren, der bei Hautschmerz praktisch immer dabei ist“, so Prof. Dr. Forster. „Diese Schmerzform ist bei den meisten Menschen mit  einer gewissen Aversion verbunden, was übrigens für praktisch alle Schmerzen gilt, die aus dem  viszeralen Bereich stammen, wozu auch die Mundhöhle gehört.“ Anders als Schmerzen, die durch eine  äußere Einwirkung bedingt sind, fühle man sich dem Zahnschmerz „ausgeliefert“.

Quelle: Dental Tribune 4.06.2010

 

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