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Zahnarzt in der
Schule
Wie auch in den
vergangenen Jahren waren wir in diesem Jahr wieder in den 5. und 6. Klassen der
Waldschule in Großwelzheim. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Zahnärzte (LAGZ)
führt in ganz Bayern ein Programm zur Unterrichtung von Schülern in Hinsicht
auf deren Zahnpflege durch. Schon seit rund
10 Jahren nehmen wir an diesem Programm teil. Immer wieder ist
es ein schönes Ereignis für uns, wenn wir den Vormittag in der Waldschule
verbringen können. Die Kinder sind sehr wissbegierig und machen den Unterricht
durch ihre aufmerksame Mitarbeit auch für uns alljährlich zu einem Erlebnis. Besonders gefreut
haben wir uns auch diesmal über das selbstgestaltete Bild der sechsten Klasse
von Herrn Manske. Herzlichen Dank dafür, wir kommen gerne wieder!
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 http://www.franz-manske.de/hsk/index.htm
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Fissurenversiegelung
– Behandlung bei Kindern
Die Fissurenversiegelung ist eine prophylaktische Maßnahme
bei Kindern und Jugendlichen mittels der man die natürlich vorhandenen
Vertiefungen eines Zahnes (Fissuren und Grübchen) mit einem dünnfließenden (niedrigviskösen)
Composite-Material verschließt („versiegelt“). Diese Behandlung ist für 6 bis 17jährige Patienten seit
1993 Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Eine
Fissurenversiegelung hilft den Zahn cariesfrei zu erhalten. Eine grundsätzlich
gute Mundhygiene und regelmäßig halbjährliche Kontrolle bleibt dennoch die
Grundvoraussetzung für dauerhaft gesunde Zähne.
s.a. Leitlinie der DGZMK
http://www.dgzmk.de/uploads/tx_szdgzmkdocuments/20101202_Zahnarztversion_Fissurenversiegelung.pdf)
Gehirn kann Zahnschmerz kaum lokalisieren
ERLANGEN/LEIPZIG – Eine
internationale Forschungsstudie untersucht die zentrale Verarbeitung von
Zahnschmerz.
Wissenschaftler der Universität
Erlangen-Nürnberg und von der finnischen Universität Turku analysierten
mithilfe eines bildgebenden Verfahrens die Gehirnaktivitäten bei einem
Schmerzreiz. Die Ergebnisse, die in der Fachzeitschrift Pain
Ende April veröffentlicht wurden, belegen, warum Patienten nicht sagen
können, wo genau der Schmerzherd liegt.
Den Probanden wurden in die Eckzähne, jeweils im Ober- und
Unterkiefer, elektrische Impulse geleitet, die Schmerzen verursachten.
Ziel der Untersuchung war es herauszufinden, wie die zentrale
Verarbeitung des Zahnschmerzes ist, und welche Unterschiede es zu
anderen Schmerzen gibt. „Wir wollen verstehen, wie die zentrale
Verarbeitung des Schmerzerlebens erfolgt, um diese dann mit
pathologischen Formen zu vergleichen, zum Beispiel bei Patienten mit
chronischem Schmerz“, so der Leiter der Forschungsstudie Prof. Dr.
Clemens Forster vom Institut für Physiologie und Pathophysiologie der
Universität Erlangen gegenüber der Dental Tribune. Wenn
erforscht sei, welche neurochemischen Prozesse durch den Schmerz
ausgelöst werden, könne man versuchen, pharmakologisch einzugreifen.
Reflex geht verloren Das internationale Forscherteam fand heraus,
dass viele Hirnareale, die die Steuerung der Aufmerksamkeit und der
autonomen Reflexe regulieren, vom Zahnschmerz betroffen sind. Auch auf
der Region des Hirnstammes, auf dem Kerne zur Steuerung der Kopfmotorik –
dazu gehört auch der Speichelfluss – aktiviert werden, haben die
Forscher Reflexe erfassen können. Das wichtigste Ergebnis ist jedoch,
dass die kortikale Aktivierung der Schmerzen im Unter- und Oberkiefer
ähnlich ist. Das Gehirn kann also kaum unterscheiden, ob ein Zahnschmerz
vom Ober- oder vom Unterkiefer ausgeht. Noch auf der ersten
Verarbeitungsstufe, im trigeminalen Kern des Hirnstammes, sei laut Prof.
Dr. Forster die Somatotopie – also eine räumlich deutlich getrennte
Verarbeitung des Inputs aus Ober- und Unterkiefer – nachweisbar. „Diese
Trennung geht offensichtlich verloren auf dem Weg in den Kortex“,
sagte der Studienleiter. „Eine Erklärung für die fehlende kortikale
Somatotopie könnte sein, dass diese Areale von gesunden Zähnen wenig
Input erhalten, der aber für die Ausbildung einer Somatotopie wie bei
einem Lernvorgang erforderlich ist. Andererseits ist das vielleicht ganz
gut so, denn viel Input aus der Zahnpulpa würde viel Schmerz bedeuten.“
Dem Zahnschmerz „ausgeliefert“
Zahnschmerzen unterscheiden sich von den meisten gängigen
Körperschmerzen. Die Ursache dafür liegt in der Innervation der
Zahnpulpa, die aus unmyelinisierten oder dünn myelinisierten Fasern
besteht. „Bei Reizung der Pulpa fehlt somit der Input von
Mechanosensoren, der bei Hautschmerz praktisch immer dabei ist“, so
Prof. Dr. Forster. „Diese Schmerzform ist bei den meisten Menschen mit
einer gewissen Aversion verbunden, was übrigens für praktisch alle
Schmerzen gilt, die aus dem viszeralen Bereich stammen, wozu auch die
Mundhöhle gehört.“ Anders als Schmerzen, die durch eine äußere
Einwirkung bedingt sind, fühle man sich dem Zahnschmerz „ausgeliefert“.
Quelle: Dental Tribune 4.06.2010
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