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Ratgeber für Patienten zum Mundspeichel

Die Bundeszahnärztekammer hat im Rahmen ihrer zentralen Pressekonferenz zum Tag der Zahngesundheit 2008 "Gesund beginnt im Mund - aber bitte mit Spucke!" den Ratgeber "So halten Sie Ihren Speichel gesund" veröffentlicht:

  • Rauchen Sie nicht – das Rauchen macht Speichel zähflüssig und weniger aktiv.
  • Sorgen Sie durch sorgfältige und regelmäßige Mundhygiene für eine Reduktion an Keimen im Mund und an besonders gefährdeten Stellen des Zahnsystems, besonders wenn Sie unter Mundtrockenheit leiden.
  • Entfernen Sie Zahnbeläge (Plaque) sorgfältig: Nur wo Speichel auch den Zahn umfließen kann, kann er seine Remineralisationsaufgabe ausüben. Dicke Beläge fördern die Kariesentwicklung.
  • Nehmen Sie Zahnfleischbluten nicht auf die leichte Schulter: Es kann der Anfang einer Zahnbettentzündung (Parodontitis) sein, die Pforten eröffnet für das Eindringen pathogener Keime in die Blutbahn. Wenn Zahnfleischbluten längere Zeit bei der Mundhygiene oder sogar beim Essen auftritt, sollte ein Zahnarzt aufgesucht werden. Bei einem trockenen Mund, wie er bei Krankheiten und Medikamenteneinnahme entstehen kann, sollte durch z.B. Kaugummikauen die Speichelproduktion angeregt werden. Bei Stress sollte stets ausreichend getrunken werden. Wasser verdünnt die hilfreichen Schutzfunktionen des Speichels nicht.
  • Gesundheitsschutz bietet nur ein ungestörtes Speichelsystem: Gestört wird es durch zucker- oder säurehaltige Getränke bzw. durch zucker- und kohlenhydratreiche Ernährung, die ein saures Milieu in der Mundhöhle schafft und die Vermehrung von Bakterien fördert. Trinken Sie ausreichend am Tag – mindestens 1,5 Liter und möglichst zucker- und säurefreie Getränke.

Quelle: Bundeszahnärztekammer Digitale Pressemappe vom 12.09.2008

Redaktion e|pat|in®


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